Eine fest installierte Ladenkasse könnte bald der Vergangenheit angehören, so die Trendexperten des Fachinformationsdienstes
„TrendScanner” . Wie die
mobilen Zahlterminals bereits in der Praxis eingesetzt werden, verraten sie Ihnen im folgenden Beitrag:
Praxisbeispiel aus den USA
Beim US-Kleidungshändler Urban Outfitters laufen die Kassierer durch den Laden. Sie sind mit einem
speziellen iPod ausgestattet, der Barcodes scannen und Kreditkarten lesen kann. Kunden, die keine Lust haben, sich an einer Kasse anzustellen, können ihre
Waren bei diesen Mitarbeitern bezahlen (für Barzahler gibt es weiterhin stationäre Kassen).
Den
Kassenbon schickt Urban Outfitters
per E-Mail zu oder druckt ihn an einem
zentralen Drucker im Laden aus. 80 Prozent des Verkaufspersonals sollen demnächst ein mobiles Kassiergerät bei sich tragen.
Prognose des „TrendScanner”: Mobile Kassen haben einen Nachteil: Kunden müssen ihre E-Mail- Adresse eingeben, das verlängert den Bezahlvorgang. Dennoch wird sich dieses Verfahren durchsetzen, da die Vorteile überwiegen:
- Personal kann entweder als Berater oder als Kassierer fungieren.
- Warteschlangen an den Kassen verkürzen sich.
- Impulskäufe werden gefördert, da die Bedenkzeit bis zum Bezahlen wegfällt.
Wichtig ist der Langfrist-Trend: Das
gesamte Verkaufspersonal im Handel wird in Zukunft einen
Tablet-PC (oder ein ähnliches Gerät) mit sich tragen – nicht nur um zu
kassieren, sondern um den
Kunden zu beraten. So kann der Mitarbeiter zum Beispiel Zusatzinformationen zum Sortiment abrufen oder dem Kunden alternative Produkte zeigen, die noch auf Lager sind. SportScheck und der Schuhhändler Görtz haben bereits testweise Verkäufer mit iPads ausgestattet.