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Der Trendscanner Trend-News „Das Erwachsenen-Alter beginnt erst mit 25 Jahren”

veröffentlichts am Dienstag, 01.01.2008

„Das Erwachsenen-Alter beginnt erst mit 25 Jahren”

Wer heute mit 18 Jahren die Ehe schließt, gilt als sehr jung verheiratet. Anders als noch in den 50er Jahren, als das ein normales Heiratsalter war. Das beschreibt eine Entwicklung, die andauern wird: die Ausdehnung der Kindheit, das Peter Pan-Syndrom.
Erwachsen wird man erst im Alter Mitte zwanzig - nämlich dann, wenn Schule und Ausbildung beendet sind, die berufliche Existenz steht und die Familie gegründet wird.

Eine Studie der Universität Chicago bestätigt diese Entwicklung: Erwachsensein beginnt mit 26 Jahren, so lautet hier das Ergebnis. Der richtige Schritt ins Erwachsenenleben beginne erst mit der Elternschaft, sagen die meisten der 1.400 Befragten.

Interessant sind die Altersschwellen, die die antwortenden Jugendlichen angeben: Im Durchschnittsalter 20,9 Jahre sollte man die finanzielle Unabhängigkeit erlangt haben. Aus dem Elternhaus ausziehen: Alter 21,2 - und gleichzeitig auch eine Vollzeit-Beschäftigung haben. In der Lage sein, eine Familie zu unterstützen: Alter 24,5.

Zwar sind diese Ergebnisse in den USA gewonnen worden - doch vergleichbare Annahmen wären auch hier zu Lande gültig. Mit einem Unterschied: Die Ausbildung dauert bei uns eher noch länger.
Amerikaner lokalisieren das Ziel "Ausbildung abschließen" beim Alter 22,3, für die Verhältnisse an deutschen Hochschulen eindeutig zu niedrig.

Eine zweite Untersuchung bestätigt das später eintretende Ende der Kindheit.
Hier wurde qualitativ ergründet: In welchen Seelenlagen befinden sich die Twens heute? Ergebnis: Es gibt eine Quarterlife Crisis. Diese als krisenhaft erlebte Schwelle Mitte zwanzig hängt mit den Weichenstellungen in diesem Alter zusammen.

Die Situation: das Examen in der Tasche und eine Vielzahl von Möglichkeiten vor Augen - für die gerade Erwachsenen ideale Voraussetzungen, um noch vor dem 30. Geburtstag in eine Identitätskrise zu schlittern - eben die Quarterlife Crisis. Zukunfts- und Versagensangst, Panik und Orientierungslosigkeit sind die Symptome.

Sie erwischt Mittzwanziger genau dann, wenn eigentlich der furiose Start ins wirkliche Leben ansteht. Typische Fragen: Wie soll es weitergehen? Muss man für die Karriere die Partnerschaft aufs Spiel setzen? Wie sind Job, Familie, Freunde und Beziehung unter einen Hut zu bringen?

Alexandra Robbins und Abby Wilner haben die Verbreitung der Quarterlife Crisis erstmals erforscht und in ihrem Buch gleichen Titels zusammengefasst. Es liegt jetzt in deutscher Übersetzung vor.
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„Die Lektüre des TrendScanners lohnt sich, die Inhalte sind überraschend und anregend. Mir gefällt sein Anspruch, Orientierungshilfen auf dem Weg in die Zukunft geben zu wollen.”

Friedrich Bräuninger, Editor Network Medien GmbH, München

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