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Der Trendscanner Trend-News Auf diesen Märkten drohen herbe Rückschläge

veröffentlichts am Mittwoch, 09.09.2015

Auf diesen Märkten drohen herbe Rückschläge

Ihr Fachinformationsdienst präsentert Ihnen heute Märkte, die es in den kommenden Jahren schwer haben dürften. Es gilt das Prinzip: Don't believe the Hype!

Sharing Economy

In immer mehr Städten wird der Fahrservice Uber verboten. Dessen Geschäftsmodell: Nutzer lassen sich von Privatleuten zum Ziel chauffieren – statt vom Taxifahrer. Vermittelt werden die Fahrten via Handy-App.

Argument für das Verbot: Uber-Fahrer befördern Personen, ohne gesetzliche Vorgaben zu erfüllen.

Prognose: Mit Gegenwind von Behörden und Lobbygruppen müssen viele Unternehmen der so genannten Sharing Economy rechnen. Allerdings: Solche Verbote bremsen die Sharing Economy nur kurzfristig aus. Die Geschäftsmodelle werden sich auf lange Sicht dennoch etablieren.

Fahrerloses Auto

Fast alle großen Autohersteller und Zulieferer testen derzeit selbstfahrende Autos – doch bis sich die Fahrzeuge durchsetzen, werden noch Jahre vergehen. Die Technologie ist zu teuer, die Haftungsfrage bei Unfällen ist ungeklärt, die Kundenakzeptanz fehlt.

Prognose: Die Zukunft gehört dem teilautonomen Fahren. Das Auto von morgen übernimmt einige Aufgaben, etwa das selbstständige Fahren im Stau. Mit solchen Assistenzsystemen wird im kommenden Jahrzehnt Geld verdient.

Social Media

Werbung in Facebook ist nutzlos. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Gallup aus den USA. Dabei gaben nur fünf Prozent der Befragten an, dass Werbebanner auf Facebook, Google+, LinkedIn und Twitter ausschlaggebend für ihr Konsumverhalten seien.

Schlussfolgerung der Meinungsforscher: Die Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen auf Facebook oder Twitter führt kaum zu mehr Umsatz.

Prognose: Wir bleiben bei unserer Einschätzung. Soziale Netzwerke eignen sich kaum als Werbekanal, sondern vor allem dazu, Nähe und Kontakt zum Kunden herzustellen.

Sofortlieferung

Google, Amazon und Conrad bieten ihren Kunden an, bestellte Ware noch am selben Tag zu liefern (Same-Day-Delivery). Doch das Geschäft mit Sofortlieferungen wirft keinen Gewinn ab.

Grund: Die meisten Kunden sind nicht bereit, auch nur ansatzweise kostendeckende Gebühren für eine Sofortzustellung zu bezahlen (Quelle: Studie von Stategy&).

Prognose: Sofortlieferung bleibt ein Nischenangebot. Nur in Ausnahmen (Beispiel: Handy-Ladegerät wird für den Urlaub gebraucht) wird der Service genutzt.

3D-Drucker

Ein 3D-Drucker in jedem Haushalt – das wird vorerst eine Vision bleiben.

Gründe: 1. Die Preise für 3D-Drucker werden nicht abstürzen, denn die Geräte enthalten zum Großteil jahrzehntelang bekannte Technologie (Microchips, Elektromotoren, Druckkopf); hier sind alle Einsparmöglichkeiten schon ausgeschöpft.
2. Die Herstellung eines Plastikteils per 3D-Drucker wird immer teurer sein als mit industriellen Methoden (Spitzguss).

Prognose: 3D-Druck ersetzt die Massenproduktion nicht. Die Technik kommt weiterhin nur in der Nische zum Einsatz, etwa im Hobbybereich (Modellbau), außerdem in der Produktion von Teilen mit geringen Stückzahlen (Flugzeugbau, Ersatzteile, Fertigung von Prototypen).

Mobilfunk

Funktechnik verbraucht enorm viel Energie, da eine Antenne ihre Signale in alle Richtungen ausstrahlt – auch dahin, wo kein Empfänger ist. Folge: Neun Prozent des weltweiten Stromverbrauchs entfallen schon auf drahtlose Technik.

Beispiel: Wird ein Musikvideo bei YouTube 1,5 Mio. Mal drahtlos heruntergeladen, verbraucht das 312 Gigawattstunden – so viel wie der Jahresstromverbrauch von Burundi.

Prognose: Der überbordende Energiehunger von Mobilfunk und drahtlosem Internet könnte einige Provider in die Pleite treiben sowie den Ausbau der Netze ins Stocken bringen.

Elektroautos

Elektroautos bleiben auf Jahre hinaus ein Nischenprodukt, da weder beim Preis noch bei der Leistung von Batterien große Sprünge zu erwarten sind. Prognose: Die Preise der verschiedenen Antriebstechniken nähern sich in den kommenden Jahren an. Aber selbst im Jahr 2030 wird der Verbrennungsmotor immer noch günstiger sein als Elektro- und Hybridantriebe (Studie: Cambridge Econometrics).

Stark an Bedeutung gewinnen wird dagegen der Erdgasantrieb. Gründe: Dank neuer Fördermethoden (Fracking) sinken die Gaspreise, außerdem sorgt intelligente Motortechnik dafür, dass die Autos schneller und sparsamer werden.

Grüne Logistik

Statt mit dem Lkw wird die Ware per Zug oder Binnenschiff transportiert. Mit dieser grünen Logistik werben immer mehr Unternehmen. Doch das sind Einzelfälle. Bei 95 Prozent aller Transportausschreibungen ist allein der Preis entscheidend. Auch die Endkunden haben nur wenig Interesse an grüner Logistik: Bei vielen Supermärkten hat sich die Umweltbilanz in den letzten Jahren verschlechtert, weil die Kunden immer mehr frische Lebensmittel kaufen, die beim Transport gekühlt werden müssen.

Prognose: Es vergehen noch Jahre, bis es eine breite Nachfrage nach grüner Logistik gibt.
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„Ich bin "TrendScanner"-Abonnent der ersten Stunde und so begeistert wie am ersten Tag. Die prägnanten Informationen des "TrendScanner" machen auf mich einen wissenschaftlich abgesicherten und fundierten Eindruck. Alles basiert auf seriösen Recherchen, so dass ich nicht lange nachprüfen muss, sondern die Informationen "blind" übernehmen kann. Diese Glaubwürdigkeit ist für mich der größte Nutzen, und gerade in meinem Bereich Führung trifft der "TrendScanner" den Nagel auf den Kopf.„

Dr. Reinhold Kruppa, Rüttinger Consultants, Pullach

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