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Der Trendscanner Trend-News Neue Mitarbeiter finden: Warum bald alle Firmen Headhunter sein müssen

veröffentlichts am Montag, 15.12.2014

Neue Mitarbeiter finden: Warum bald alle Firmen Headhunter sein müssen

Stellenanzeige schalten und abwarten – diese Art der Rekrutierung verliert an Bedeutung.

Denn: Viele Fach- und Führungskräfte sind mittlerweile so rar, dass sie sich nicht mehr bewerben müssen. Sie warten, bis sich das Unternehmen bei ihnen bewirbt!

Wie die ersten Firmen mit dem so genannten Active Sourcing darauf reagieren, zeigt Ihnen heute der Fachinformationsdienst „TrendScanner” .
Beim Active Sourcing fahnden die Personaler im Netz nach potenziellen Mitarbeitern und sprechen sie direkt an.

25 Prozent aller Firmen betreiben schon Active Sourcing, doppelt so viele wie noch vor drei Jahren, ergab eine Umfrage des Institute for Competitive Recruiting (ICR) unter 10.000 Personalern.

Anders ausgedrückt: Immer mehr Unternehmen machen das selbst, was früher der Headhunter erledigte.

Der Technologiekonzern ABB, die Pharmafirma Roche und die Deutsche Telekom haben schon eigene Abteilungen gegründet, die nur für die aktive Suche nach Mitarbeiternzuständig sind.

So setzen Sie Active Sourcing erfolgreich ein

1. Bauen Sie eine eigene Abteilung mit Talentscouts auf
Setzen Sie Personaler ein, die schon Erfahrungen mit der Direktansprache haben. Da sich die Tätigkeit gut einteilen lässt, eignen sich auch Teilzeitkräfte.

2. Setzen Sie ein Pilotprojekt auf
Ablauf: Der Talentscout sammelt zunächst in der Fachabteilung Informationen.

Wer genau wird gebraucht? Bei welchen Firmen arbeiten Spezialisten, die zum Profil passen?

Achtung: Nicht nur mit dem Abteilungsleiter sprechen; oft können auch operative Mitarbeiter entscheidende Hinweise geben.

3. Lassen Sie Ihren Talentscout die Suche starten
Erster Anlaufpunkt sind soziale Netzwerke wie Xing oder LinkedIn; Suchen Sie mit Stichworten nach Personen, die zum Profil passen (Facebook spielt hier noch keine Rolle).

4. Recherchieren Sie abseits der ausgetretenen Pfade
Bringt die Suche in sozialen Netzwerken keine Ergebnisse, sollten Sie tiefer graben.

Nehmen Sie zum Beispiel Fachforen unter die Lupe und schauen Sie nach, wer sich hier oft zu Wort meldet. Diese Personen kennen sich mit einem Thema besonders gut aus.

5. Sprechen Sie Kandidaten direkt an
Passt eine gefundene Person zum gesuchten Profil, sollte sich Ihre Personalabteilung sofort bei ihr melden, und zwar nicht mit einem Link zur elektronischen Stellenausschreibung, sondern mit einem persönlichen Schreiben („Wie ich Ihrem Lebenslauf entnommen habe … Vielleicht haben wir eine Vakanz, die zu Ihrem Karriereweg passen könnte“).

Einige Firmen gehen sogar so weit, dass sie die Kandidaten am Arbeitsplatz anrufen. Von diesem Vorgehen rät der „TrendScanner” ab.

6. Steigen Sie sofort ins Active Sourcing ein, nutzen Sie Pionier-Vorteile
Denn momentan ist die Methode noch wenig verbreitet und die Rücklaufquoten bei der direkten Ansprache sind hoch.

Der Grund: Aus der Sicht der latent wechselwilligen Angestellten ist es wesentlich attraktiver, von einem Arbeitgeber direkt angesprochen zu werden als von einem Personalberater.

„TrendScanner” TIPP

Aktive Mitarbeitersuche gehört in wenigen Jahren zum HR-Alltag. Darauf sollten Sie sich vorbereiten. Machen Sie Ihre Personaler fit beim Thema Internet-Recherche.

Hier gibt es vielerorts noch großen Nachholbedarf. Bei allen Investitionsentscheidungen sollten Sie allerdings beachten: Active Sourcing ist teuer. Das meiste, was ein Talentscout tut, lässt sich nicht automatisieren.

Jeder Suchauftrag muss zeitaufwändig per Hand abgearbeitet werden. Das treibt die Kosten hoch. Deshalb sollten Sie wirklich nur da in die aktive Rekrutierung gehen, wo alle anderen Wege schon ausgeschöpft sind.

Personal für die oberste Führungsebene sollten Sie nach wie vor von einem externen Personalberater suchen lassen. Sich dafür intern das nötige Wissen anzueignen, rechnet sich nicht.
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Lesermeinung

„Mir gefällt am TrendScanner die konsequente Ansprache innovativer Trends.”

Dr. Matthias Leder, IHK Gießen Friedberg

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