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Der Trendscanner Trend-News So sieht die Welt der Mobilität von morgen aus

veröffentlichts am Mittwoch, 31.05.2017

So sieht die Welt der Mobilität von morgen aus

Ein eigenes Auto zu besitzen ist langfristig ein Auslaufmodell. Sobald die ersten autonomen Autos marktreif sind (2025 bis 2030), sinkt die Zahl der Privatfahrzeuge drastisch. Stattdessen bestellen die Menschen kurzfristig ein Auto, das zu ihren jeweiligen Bedürfnissen passt.

Beispiele: das rollende Büro mit vier Sitzplätzen für ein Meeting unterwegs, das Robo-Auto für die Urlaubsfahrt mit Unterhaltungsangebot für die Kinder. Hier vier wichtige künftige Entwicklungen auf dem Mobilitätsmarkt:

1. Mehr PS gibt es bald per Download.
Einige Autohersteller werden das Geschäftsmodell der Discount-Airlines kopieren und kostenpflichtige Zusatzdienste anbieten. Beispiel: Der Bordcomputer meldet sich mit diesem Angebot: „Auf der von Ihnen geplanten Route liegen 50 Kilometer ohne Geschwindigkeitsbeschränkung. Wollen Sie für heute zusätzliche 50 PS freischalten?“ Daumenregel: Zu jedem Teil eines Autos, das sich elektronisch steuern lässt, wird es ein Zusatzangebot geben. Bei schlechter Sicht etwa bietet man dem Kunden ein FernlichtUpdate an, bei Glatteis ein verbessertes ESP, an heißen Tagen mehr Power für die Klimaanlage.

2. Autokäufer der Zukunft sind Städte und Fahrdienste.
Schon heute werden zwei Drittel der neuen Pkws an Flottenbetreiber verkauft (Unternehmen, Autovermieter, Carsharing-Dienste). In Zukunft steigt dieser Wert auf fast 100 Prozent. Zu den Flottenkunden der Hersteller gehören dann zum Beispiel auch Fahrdienste wie Uber oder Stadtverwaltungen. In Zukunft sieht deren Investitionsentscheidung nämlich so aus: lieber eine neue U-Bahn-Linie bauen lassen – oder mehrere tausend Robo-Autos anschaffen.

3. Der eigene Firmen-Fuhrpark wird billiger.
Der Grund: Die Automobilzulieferer bieten sogenannte Pay-peruse-Modelle an, bei denen nur für die Nutzung bezahlt wird. Beispiel: Statt für 500 Euro einen Lkw-Reifen zu kaufen, mietet der Kunde ihn und zahlt zum Beispiel 5 Cent pro 100 gefahrene Kilometer. Der Hersteller überwacht aus der Ferne nicht nur den Druck im Pneu, die Temperatur und die Laufleistung, er kümmert sich auch um Ersatz, falls sich ein Problem andeutet. Einen solche Service bietet der Zulieferkonzern Continental schon an. Vorteil für den Fuhrparkbetreiber: Ihm entstehen keine Kosten, wenn das Fahrzeug steht.

4. Das Auto der Zukunft kommt nicht aus dem Silicon Valley.
Die großen Netzkonzerne sind im Begriff, das Rennen um das autonome Auto zu verlieren. Google hat die Entwicklung eines eigenen Robo-Fahrzeugs eingestellt, Apple hat alle Automobil-Ingenieure entlassen, die Prototypen von Uber machen nur Probleme. Es zeigt sich: Autos zu bauen ist ein anspruchsvolles Geschäft, das hohe Investitionen in Maschinen und Fabriken erfordert. Hier reüssieren jene Firmen, die es in Jahrzehnten perfektioniert haben, die Kosten für physische Herstellungsprozesse unermüdlich zu drücken. Deshalb werden etablierte Hersteller wie GM und Großzulieferer wie Continental das Geschäft mit den Selbstfahrern machen, punktuell von den Technologiefirmen unterstützt – aber eben nicht andersrum.



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Dr. Reinhold Kruppa, Rüttinger Consultants, Pullach

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