Trends erkennen, bevor sie andere entdecken. Profitieren Sie jetzt von 30 Jahren Erfahrung.

Jetzt 30 Tage GRATIS testen!

Über 46.526 zufriedene Leser seit 1987

Der Trendscanner Trend-News Wie Anti-Marketing künftig für Aufmerksamkeit sorgt

veröffentlichts am Donnerstag, 14.02.2008

Wie Anti-Marketing künftig für Aufmerksamkeit sorgt

Über einen aktuellen Marketing, oder eher Anti-Marketing-Trend, berichtet der „TrendScanner” . Von außen sieht der Laden wie geschlossen aus, braune Lamellen sind vor dem Schaufenster heruntergelassen. Doch das Geschäft brummt. Bei der amerikanischen Bekleidungskette Abercrombie & Fitch gehört das verrammelte Geschäft zum Marketingkonzept:
Die Läden, allesamt in besten Innenstadtlagen angesiedelt, verzichten auf Schaufenster-Deko - und ziehen trotzdem Kunden an. 530 Filialen hat Abercrombie bereits weltweit; die Kette wächst rasant. Mittlerweile ist auch die Konkurrenz auf den Zug aufgesprungen: Sowohl Prada als auch die Kleidungsmarke Hollister experimentieren mit Läden ohne Schild, Schaufenster-Deko oder Werbetafeln.

Marketing, das gegen alle Marketing-Gesetze verstößt - diese Taktik wenden immer mehr Unternehmen an. Grund: 3.000 Werbebotschaften sieht ein Konsument pro Tag. In dieser Flut fällt nur noch auf, wer gegen den Strich bürstet. Weitere Beispiele für Marketing durch umgekehrte Psychologie:
  • 4,8 Millionen Flaschen verkaufte Pepsi innerhalb weniger Woche von seiner neuen Geschmacksrichtung Ice Cucumber (Eis-Gurke) in Japan. Dann taten die Marketingmanager das Unfassbare: Sie stellten die Produktion ein. Begründung: 'Der Wert von Ice Cucumber liegt darin, dass es die Flaschen nicht mehr gibt.' Mit solchen Aktionen will Pepsi das Interesse an der Marke wachhalten.
  • Am Sonntagnachmittag wird im Wiener Gourmet- Restaurant 'Steireck' gegessen, was auf den Tisch kommt. Es gibt keine Karte, keine Auswahlmöglichkeiten. Die Küche serviert 'Rest-Essen', ein Menü, das tatsächlich aus den Resten im Kühlschrank gekocht wird. Die Idee stammt aus Japan: Hier gibt es schon länger so genannte Chef‘s-Choice-Restaurants ohne Speisekarte.

Einschätzung des „TrendScanner” : Anti-Marketing nutzt sich schnell ab. Die Kampagnen funktionieren auf Dauer nur, wenn nebenher das wachsende Bedürfnis nach Einfachheit befriedigt wird. Beispiele: Im Restaurant nichts auswählen zu müssen, spart Zeit. Abercrombie verzichtet nicht nur auf Schaufensterdeko, sondern auch auf Sonderangebote. Hier gibt es alle Kleidungsstücke - für die Branche untypisch - zum gleich bleibenden Festpreis.

Twittern f gefällt mir g+ Teilen

Sicher Sie sich jetzt exklusiv das TrendScanner-Zukunftspaket und eine Ausgabe des TrendScanners!

Sichern Sie sich jetzt exklusiv das TrendScanner-Zukunftspaket und eine Ausgabe des TrendScanners - gratis & risikofrei!

Jetzt informieren

Lesermeinung

„Ich bin "TrendScanner"-Abonnent der ersten Stunde und so begeistert wie am ersten Tag. Die prägnanten Informationen des "TrendScanner" machen auf mich einen wissenschaftlich abgesicherten und fundierten Eindruck. Alles basiert auf seriösen Recherchen, so dass ich nicht lange nachprüfen muss, sondern die Informationen "blind" übernehmen kann. Diese Glaubwürdigkeit ist für mich der größte Nutzen, und gerade in meinem Bereich Führung trifft der "TrendScanner" den Nagel auf den Kopf.„

Dr. Reinhold Kruppa, Rüttinger Consultants, Pullach

Newsletter

Erfahren Sie von Erfindungen und Produkten, bevor sie auf den Markt kommen.

Jetzt informieren

Sie nutzen eine stark veraltete Version des Internet-Explorer.
Um diese Seite korrekt darstellen zu können, benötigen Sie einen modernen Browser.
TKMmed!a
ein Unternehmensbereich der VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Theodor-Heuss-Strasse 2-4
D-53177 Bonn
Großkundenpostleitzahl: D-53095 Bonn
Tel.: +49 (0)228 - 95 50 150
Fax: +49 (0)228 - 36 96 480
USt.-ID: DE 812639372
Amtsgericht Bonn, HRB 8165