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Der Trendscanner Trend-News Wie Sie Firmengeheimnisse sichern - auch auf Reisen

veröffentlichts am Freitag, 11.09.2015

Wie Sie Firmengeheimnisse sichern - auch auf Reisen

Auch kleinere Unternehmen, Start-ups und ehedem nur regional tätige Mittelständler internationalisieren, um zusätzliche Marktchancen zu ergreifen. Das Internet macht diese Strategie leichter denn je, aber mit dem einfachen Zugang zum Weltmarkt im Netz steigen auch die Risiken.
Wie bereits im Editorial erwähnt, ist das Risiko, Opfer von Spionage zu werden, heute um 50 Prozent höher als noch vor zwei Jahren, das ermittelte das FBI.

Richard Parris, Geschäftsführer von Intercede, einem Software- Dienstleister, nimmt deshalb auf Reisen nach Russland oder China keine Firmengeheimnisse auf seinem Rechner mit: „Es kann immer sein, dass man am Zoll aufgefordert wird, die Datenverschlüsselung am Laptop aufzuheben.“

Die Frage drängt sich auf: Sind Ihre sensiblen Firmendaten wirklich sicher, wenn Sie ins Ausland fahren? Worauf Sie in Sachen Firmengeheimnisse achten sollten, wenn Sie sicher reisen wollen, zeigt Ihnen das Sicherungskonzept, das Ihnen meine Kollegen von Ihrem Fachinformationsdienst heute vorstellen:

SICHERUNGSKONZEPT FÜR IHRE REISE IN UNSICHERE LÄNDER

  • Wenn Grenzbehörden nach dem Hotel fragen oder das Hotel in den Visumantrag notiert werden muss: hinterher ein anderes Hotel buchen.
  • Wenn Sie in einem sensiblen Geschäft arbeiten, für dessen Daten sich die ausländische Konkurrenz interessiert: Nutzen Sie unterwegs einen Reise-Laptop, der nur das Betriebssystem und die benötigten Programme enthält, aber nicht die Daten aus Ihrem Geschäft. Dasselbe gilt für das Smartphone: Nutzen Sie ein Reisegerät, das so wenig persönliche und Firmendaten wie möglich enthält.
  • Wenn Sie sichergehen wollen, dass Sie auf Reisen nicht geortet werden können: Nehmen Sie Batterie und Chipkarte aus Ihrem Smartphone.
  • Wenn Sie 24/7 erreichbar sein müssen: Schalten Sie Google Maps, WiFi und Bluetooth aus, sobald Sie es nicht mehr brauchen.
  • Vermeiden Sie alles, was Sie kompromittieren könnte – angefangen von zweifelhaften Internet-Downloads im Hotel bis hin zu Drogenkonsum. Denn das kann von Dritten genutzt werden, um Sie zu erpressen. Fall aus der Praxis: Der Sohn des Managers einer Rüstungsfirma wurde im Ausland mit Drogen erwischt. Behörden des Landes übergaben den Fall nicht der Justiz – sondern gingen den Vater an: Geheimnisse aus der Firma gegen freien Abzug für den Sohn.
  • Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie abgehört werden, sollten Sie vertrauliche Gespräche nur in Räumen von Kunden oder unter freiem Himmel führen.
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Lesermeinung

„Die Lektüre des TrendScanners lohnt sich, die Inhalte sind überraschend und anregend. Mir gefällt sein Anspruch, Orientierungshilfen auf dem Weg in die Zukunft geben zu wollen.”

Friedrich Bräuninger, Editor Network Medien GmbH, München

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