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Der Trendscanner Trend-News Wirtschaftsspionage: So schützen Sie Ihr Wissen vor Web-2.0-Attacken

veröffentlichts am Montag, 02.05.2011

Wirtschaftsspionage: So schützen Sie Ihr Wissen vor Web-2.0-Attacken

Soziale Netzwerke wie Facebook, XING oder LinkedIn entwickeln sich zu einem Einfallstor für Industriespione. Davor warnt Reinhard Vesper, Computerexperte im Innenministerium NRW.
Die typische Facebook-Attacke läuft so ab:
  • Der Angreifer kontaktiert einen Wissensträger in Ihrem Betrieb per Facebook. Dabei gibt er sich häufig als Branchenkollege aus (Argument: „Wir sind ja quasi Kollegen ...“).
  • Der Angreifer horcht die Zielperson gezielt mit psychologischen Tricks aus (Fachwort: Social Engineering): Zunächst verrät er vermeintliche Geheimnisse von seinem eigenen Arbeitgeber und erzeugt so Nähe. Später lenkt der Angreifer das Gespräch auf Hobbys oder die privaten Finanzen.
  • Wenn die Zielperson dem Agenten vollends vertraut, bietet er Geld für Informationen an oder startet einen Hackerangriff. Auch dafür bereiten soziale Netzwerke den Boden: Statistiken aus den USA zeigen, dass ein Facebook-Nutzer auf einen Link, den ein vermeintlicher Freund vorschlägt, 20-mal häufiger klickt als wenn der Link aus einer unbekannten Quelle stammt.
Sie haben grundsätzlich zwei Optionen, um diese Facebook-Attacken abzuwehren:
  1. Zugang zu sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz sperren. Porsche etwa verfährt so. Nachteil: Könnte zu Problemen in der Rekrutierung führen. Bedenken Sie: Gut ein Drittel der 18- bis 27-Jährigen will nur bei einem Arbeitgeber anfangen, der die neueste Kommunikationstechnologie nutzt (Quelle: Accenture).
  2. Zugang zu sozialen Netzwerken gestatten - aber Regeln aufstellen (siehe unten). Nachteil: kein 100-prozentiger Schutz; Regelungen und Strafen könnten vor Arbeitsgerichten angefochten werden.
Anti-Spionage-Regeln für Ihre Mitarbeiter
  • Sensibilisieren Sie die Mitarbeiter für die Gefahr einer Ausspähung. Vorsicht ist geboten, wenn sich Unbekannte über Facebook, XING oder LinkedIn melden und als Branchenkollegen ausgeben.
  • Wirken Sie darauf hin, dass Mitarbeiter in sozialen Netzwerken weder ihren Arbeitgeber noch ihre Position preisgeben.
  • Mitarbeiter aus dem Umfeld der Geschäftsführung sollten, wenn möglich, überhaupt keine Statusmeldungen im Social Web absetzen. Grund: Mit diesen Informationen wurden in der Vergangenheit Entführungen vorbereitet!
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„Ich bin "TrendScanner"-Abonnent der ersten Stunde und so begeistert wie am ersten Tag. Die prägnanten Informationen des "TrendScanner" machen auf mich einen wissenschaftlich abgesicherten und fundierten Eindruck. Alles basiert auf seriösen Recherchen, so dass ich nicht lange nachprüfen muss, sondern die Informationen "blind" übernehmen kann. Diese Glaubwürdigkeit ist für mich der größte Nutzen, und gerade in meinem Bereich Führung trifft der "TrendScanner" den Nagel auf den Kopf.„

Dr. Reinhold Kruppa, Rüttinger Consultants, Pullach

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