Harte Verkaufe sind in Krisen nicht gefragt. Unternehmen müssen zeigen, dass sie die Lage des Kunden verstehen. Beispiel: Der koreanische Autohersteller Hyundai wirbt damit, dass Kunden, die entlassen wurden, ihren Neuwagen zurückgeben können – und den vollen Kaufpreis erstattet bekommen. In diesen zunehmend unternehmerkritischen Zeiten müssen Firmen vermitteln, dass sie zu den Guten gehören. Beispiel McDonald‘s: Den zuvor weltweit gültigen Slogan „Ich liebe es!“ hat die Hamburger-Kette in Frankreich jetzt abgeschafft. Stattdessen wirbt man mit „Venez comme vous êtes“ (etwa: „Kommen Sie, wie Sie sind“). Mit den Fingern essen, die Kinder im Restaurant herumrennen lassen – McDonald‘s will vor allem Zwanglosigkeit vermitteln.
Gerade in der Krise gilt: Sie können sich keine Streuverluste leisten. Deshalb sollten Sie Ihre Ressourcen darauf verwenden, weibliche Kunden zu gewinnen. Gründe: a) Entlassungen gibt es derzeit vor allem in männerdominierten Branchen wie dem Maschinenbau. Folge: Frauen leisten einen größeren Beitrag zum Haushaltseinkommen. b) Weibliche Kunden sind loyaler und empfehlen Produkte, die sie mögen, häufiger weiter (Quelle: Buch von Marti Barletta: „Marketing to Women“). c) Frauen entscheiden darüber, wie 80 Prozent des Haushaltseinkommens ausgegeben werden (Wert für die USA*). Pepsi, McDonald‘s und der Bürobedarfshändler OfficeMax haben Werbekampagnen gestartet, die sich an weibliche Kunden richten.
In unsicheren Zeiten suchen Konsumenten alte Werte. Viele Firmen recyceln deshalb bereits alte Logos, Werbesprüche und Produkte. Guinness etwa, die irische Brauerei, lässt Werbespots aus den 1960er und 1970er Jahren ausstrahlen. Aber Vorsicht: Wird die Nostalgie-Karte zu oft gespielt, könnte das ein altbackenes Image produzieren. Der Trick besteht darin, auf das Erbe hinzuweisen – in einer zeitgemäßen Weise. Bumble Bee, ein Hersteller von Lebensmittelkonserven, baut einen alten Werbesong in neue Reklamespots ein.
Als Unternehmen sollten Sie die Online-Marketing-Trends nicht ignorieren, jedoch auch nicht jedem Trend kopflos hinterher rennen. Um Ihnen bei der Anzahl an Marketing Trends im Internet einen Überblick zu erfassen, stellen wir Ihnen die 5 wichtigsten Trends des Search Engine Marketings (SEM) vor:
Wichtig dabei ist das Verständnis, wie die verschiedenen Kanäle SEM, SEO, Display (aber auch zum Beispiel offline Medien wie TV) sich gegenseitig beeinflussen. SEM Kampagne, Landing-Page, Webauftritt und Checkout-Prozesse müssen ganzheitlich betrachtet werden und zusammen funktionieren. Von großer Bedeutung ist dabei auch der Usability-Aspekt.
Arbeiten Sie nicht nur auf kurzfristige Erfolge hin, sondern betrachten Sie den Verlauf der Kampagnen über einen längeren Zeitraum. Dabei sollten Sie den Erfolg einer Kampagne nicht nur von Performance-orientierten Kenngrößen, wie Kosten und CPO, abhängig machen, um eindimensionales Betrachten zu vermeiden.
Unternehmen tendieren dazu, Budgets zu verschieben - hin zu OnlineMarketing und weg von Offline-Kampagnen (Direktmarketing, Sponsoring, Events).
SEM gewinnt immer mehr an Akzeptanz und gilt oft schon als Standard-Instrument im Marketing. Auch immer mehr Kleinbetriebe, Nischenanbieter und Freiberufler nutzen den Trend des Suchmaschinen-Marketing. Ein Vorteil dabei ist auch, internationale Märkte auszubauen und die eigenen Kernmärkte zu stärken.
Nicht nur das Handling von SEM-Kampagnen, sondern auch der technische Aspekt des SEM wird immer komplizierter und komplexer. Sie sollten sich gut überlegen, wie Sie Ihr Marketing-Budget verteilen, welche Online-Investitionen sich für Sie lohnen und welche nicht.
Weitere Informationen unseres Fachinformationsdienstes zum Thema Marketing Trends finden Sie hier:
Die Lektüre des TrendScanners lohnt sich, die Inhalte sind überraschend und anregend. Mir gefällt sein Anspruch, Orientierungshilfen auf dem Weg in die Zukunft geben zu wollen.