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Der Trendscanner Trend-News Wissensmanagement: Know-who statt Know-how

veröffentlichts am Samstag, 31.07.2010

Wissensmanagement: Know-who statt Know-how

Wir brauchen ein Wissensmanagement der zweiten Generation. Denn die erste ist annähernd gescheitert, die Budgets dafür sind zusammengestrichen worden, spezialisierte Abteilungen, die das Wissen managen sollten, wurden aufgelöst.
Bücher zum Wissensmanagement sind von den Bestsellerlisten verschwunden, der Chief Knowledge Officer wurde in vielen Unternehmen wieder abgeschafft. Dennoch: Wissen schafft Wert. Selbst in industriellen Unternehmen ist die Wertschöpfung in erster Linie know-how-basiert.

Deshalb das Wissensmanagement neuen Typs:
  • Dezentral statt Stabsabteilung. Interne Wissens-Verwalter brauchen Sie nicht. Wohl aber Experten, die den Mitarbeitern an der Front helfen: 1) ihr Wissen besser zu managen und 2) ihre persönliche Produktivität zu erhöhen. Diese Aufgaben können Sie auch an Externe als Coaching- und Beratungsaufgabe delegieren.
  • Netz statt Silo. Eine zentrale Wissens-Sammlung brauchen Sie kaum. Bis das Wissen hier erfasst und verwaltet ist, ist es schon wieder veraltet. Einzige Ausnahmen: Sammlungen von Vorschriften, Gesetzen, Nachschlagewerken. Ansonsten gilt: Lenken Sie Ihre Energien darauf, das dezentral vorhandene Wissen zu vernetzen - zu geringst möglichen Kosten.
  • Das Know-who (sic!) ersetzt das Know-how. Nutzen Sie die bewährte Studenten-Weisheit: Stellen Sie sicher, dass die Mitarbeiter wissen, wer zu einem bestimmten Thema etwas weiß. Verknüpfen Sie Ihre Mitarbeiter mit den internen und externen Experten - und organisieren Sie einen leichten Zugang. Auch hier zählt One Stop Shopping.
Wissensmanagement der Zukunft ist einfach, verzichtet auf teure proprietäre Systeme oder Neuentwicklungen und legt den Schwerpunkt darauf, Verknüpfungen zu schaffen - technische und menschliche.
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Dr. Matthias Leder, IHK Gießen Friedberg

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